Kalilauge 30% techn.
Kalilauge 30 %
Kalilauge 30 % ist eine wässrige Lösung von Kaliumhydroxid (KOH) mit stark alkalischer Wirkung. Sie eignet sich zur gezielten Anhebung des pH-Werts, zur Neutralisation saurer Medien und als Prozesschemikalie in verschiedenen industriellen, wassertechnischen und chemischen Anwendungen.
- Konzentration: 30 %
- Chemische Formel: KOH
- CAS-Nummer: 1310-58-3
- Qualität: technische Gebrauchslösung
- Aggregatzustand: flüssig
- pH-Wirkung: stark alkalisch und pH-anhebend
- Synonyme: Kaliumhydroxidlösung 30 %, Ätzkali-Lösung 30 %, Potassium Hydroxide Solution 30 %
Was zeichnet Kalilauge 30 % aus?
Kalilauge 30 % ist eine konzentrierte, gebrauchsfertige Kaliumhydroxidlösung. Sie bietet eine hohe alkalische Leistung und lässt sich zugleich kontrolliert in technische Prozesse einbringen. Das Produkt ist besonders für Anwendungen geeignet, bei denen eine wirksame Neutralisation oder eine zuverlässige Einstellung alkalischer Prozessbedingungen erforderlich ist.
Für welche Anwendungen eignet sich Kalilauge 30 %?
Die Lösung wird in Anlagen und Produktionsverfahren eingesetzt, in denen saure Bestandteile neutralisiert oder definierte pH-Werte eingestellt werden müssen. Darüber hinaus kann Kalilauge 30 % als alkalische Komponente in chemischen Reaktionen, industriellen Reinigungsverfahren und bei der Behandlung von Prozesswasser verwendet werden.
Typische Einsatzgebiete
- Wasserbehandlung: Anhebung und Stabilisierung des pH-Werts
- Neutralisation: Behandlung saurer Lösungen und Prozessströme
- Chemische Industrie: alkalisches Reagenz und Prozesshilfsmittel
- Prozesswasser: Einstellung definierter Betriebsbedingungen
- Industrielle Reinigung: Bestandteil geeigneter alkalischer Reinigungssysteme
- Dosiertechnik: Einsatz in laugenbeständigen Dosier-, Förder- und Regelanlagen
Welche Vorteile bietet Kalilauge 30 %?
- Hohe alkalische Leistung bei bedarfsgerechter Dosierung
- Geeignet zur Neutralisation saurer Medien
- Flüssige Form für eine gleichmässige Verteilung im Prozess
- Vielseitig in wassertechnischen und industriellen Verfahren einsetzbar
- Gut in automatisierte Dosier- und Regelsysteme integrierbar
- Effizient bei mittlerem bis hohem Bedarf an Alkalität
Wie wird Kalilauge 30 % angewendet?
Kalilauge 30 % wird entsprechend der jeweiligen Prozessvorgabe kontrolliert dosiert. Die Zugabe erfolgt vorzugsweise über geeignete, laugenbeständige Dosier- und Regelanlagen. Die benötigte Menge richtet sich nach der Zusammensetzung des Mediums, dem Ausgangs-pH-Wert und dem gewünschten Prozessergebnis. Vor der Anwendung sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt, die Produktspezifikation und die betrieblichen Anweisungen zu beachten.
Welche Bedeutung hat Kalilauge 30 % in technischen Prozessen?
Eine stabile alkalische Einstellung ist in zahlreichen Produktions- und Wasserbehandlungsverfahren entscheidend. Kalilauge 30 % ermöglicht eine wirkungsvolle Korrektur des pH-Werts und unterstützt eine kontrollierte Neutralisation. Die flüssige Form erleichtert zudem die gleichmässige Zugabe und automatisierte Prozessführung.
Technische Daten
| Parameter | Wert |
| Konzentration | |
| Aggregatzustand | |
| Farbe | |
Sicherheit & Qualität
Für die sichere Handhabung von Kalilauge 30 % sind die Angaben im aktuellen Sicherheitsdatenblatt verbindlich. Das Produkt ist stark ätzend und kann schwere Verätzungen der Haut sowie schwere Augenschäden verursachen. Beim Verdünnen und beim Kontakt mit Säuren kann erhebliche Wärme entstehen. Geeignete persönliche Schutzausrüstung und laugenbeständige Arbeitsmittel sind deshalb zwingend erforderlich.
- GHS: Einstufung und Kennzeichnung gemäss aktuellem Sicherheitsdatenblatt
- Lagerung: kühl, dicht verschlossen und in geeigneten laugenbeständigen Behältern aufbewahren
- Unverträglichkeiten: getrennt von Säuren, ungeeigneten Metallen und nicht beständigen Materialien lagern
- Handhabung: Spritzer, Aerosole und direkten Kontakt mit Haut oder Augen vermeiden
- Regulatorik: CAS 1310-58-3
FAQ – Fragen und Antworten zu Kalilauge 30 %
1. Wofür wird Kalilauge 30 % eingesetzt?
Kalilauge 30 % wird zur Anhebung des pH-Werts, zur Neutralisation saurer Medien sowie als alkalische Prozesschemikalie in wassertechnischen, chemischen und industriellen Anwendungen verwendet.
2. Was ist der Unterschied zwischen Kalilauge und Natronlauge?
Kalilauge basiert auf Kaliumhydroxid, Natronlauge dagegen auf Natriumhydroxid. Beide Stoffe wirken stark alkalisch, führen jedoch zu unterschiedlichen Kalium- beziehungsweise Natriumverbindungen und sind deshalb nicht in jeder Anwendung direkt austauschbar.
3. Kann Kalilauge 30 % verdünnt werden?
Ja, sofern dies für die vorgesehene Anwendung erforderlich ist. Beim Verdünnen entsteht Wärme. Die Lauge ist deshalb langsam, kontrolliert und unter Beachtung der betrieblichen Sicherheitsvorgaben in Wasser einzubringen.
4. Welche Schutzmassnahmen sind erforderlich?
Kalilauge 30 % ist stark ätzend. Schutzbrille, geeignete Chemikalienschutzhandschuhe und laugenbeständige Schutzkleidung sind zu verwenden. Weitere Schutz-, Lagerungs- und Erste-Hilfe-Massnahmen sind dem aktuellen Sicherheitsdatenblatt zu entnehmen.
| Merkmal | Einheit/ Text | untere Grenze | obere Grenze |
| Aussehen | farblose, klare Flüssigkeit | ||
| Gehalt | % | 29,0 | 31,0 |
| Dichte 20° | g/ ml | 1,277 | 1,298 |
Typische Einsatzgebiete
- Wasserbehandlung: Anhebung und Stabilisierung des pH-Werts
- Neutralisation: Behandlung saurer Lösungen und Prozessströme
- Chemische Industrie: alkalisches Reagenz und Prozesshilfsmittel
- Prozesswasser: Einstellung definierter Betriebsbedingungen
- Industrielle Reinigung: Bestandteil geeigneter alkalischer Reinigungssysteme
- Dosiertechnik: Einsatz in laugenbeständigen Dosier-, Förder- und Regelanlagen
Allgemeine Hinweise
Die in der Produktinformation und im Sicherheitsdatenblatt enthaltenen anwendungstechnischen Hinweise beruhen auf unseren technischen Erfahrungen. Die Angaben stellen keine verbindlichen Zusagen bestimmter Eigenschaften dar. Eine Eignung des Produkts zu einem konkreten Einsatzzweck bedarf der vorherigen Prüfung.
Diese Produktinformation entbindet den Kunden nicht von der Verpflichtung zur Wareneingangskontrolle gemäss HGB §§ 377 f.
Alle Produkte werden nach Kundenwunsch hergestellt, abgefüllt und konfektioniert.
Kennzeichnung gemäss Verordnung (EG) Nr. 1272/2008
GHS05
Ätzwirkung
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